Fachärzte für innere Medizin

Sprechzimmer

Häufig gestellte Fragen:

Überweisungen: Diese sind weiterhin sinnvoll und notwendig, da auf der Überweisung wichtige Informationen mitgeteilt und konkrete Fragestellungen / Anliegen formuliert werden können. Weiterhin erhält der Hausarzt durch die Ausstellung einer Überweisung einen Bericht des Facharztes. Ohne Überweisung besteht keine Verpflichtung zur Erstellung eines Berichtes.

Warum muss ich bei Überweisungen einen Grund angeben? Grundsätzlich sind Überweisungen dazu vorgesehen, dass der überweisende Arzt einen fachärztlichen Kollegen mit einer konkreten Fragestellung zu Rate zieht, um ein Anliegen des Patienten zu lösen, das der Überweisende Arzt nicht selbst lösen kann. Wir sind verpflichtet bei jeder Überweisung eine konkrete Fragestellung zu formulieren, was sich mittlerweile auch noch deutlicher aus den neu gestalteten Überweisungsformularen ablesen lässt.

Benötige ich einen Termin oder kann ich auch ohne Anmeldung kommen? Auch im Falle akuter Beschwerden vergeben wir Ihnen telefonisch einen Termin, damit sie gerade, wenn Sie sich schlecht fühlen, nicht lange warten müssen.

Wie schnell kann ich einen Termin bekommen? Wir vergeben unsere Termine flexibel und nach geschilderten Beschwerden. Bei akuten Beschwerden können Sie sofort kommen bzw. wir vergeben Ihnen einen Termin innerhalb weniger Tage. Bei chronischen bzw. schon länger bestehenden Beschwerden oder Vorsorgeuntersuchungen vergeben wir die Termine mit einem entsprechenden Zeitpuffer, um Wartezeiten in der Praxis zu vermeiden und damit wir in Ruhe die Gelegenheit haben, mit Ihnen Ihr Anliegen zu klären und die weitere Diagnostik und Therapie planen zu können.

Warum werde ich am Empfang nach meinem Anliegen gefragt? Dies ist für eine Terminplanung leider unumgänglich, da wir nur so in der Lage sind, einen Ihrem Anliegen entsprechenden Termin in einem entsprechenden Zeitrahmen anzubieten und auch dann zum Termin notwendige technische Untersuchungsmöglichkeiten vorzubereiten.

Warum kann ich mein Rezept nicht sofort mitnehmen? Der Arzt ist verpflichtet grundsätzlich jedes Rezept, auch wenn es sich um Folgerezepte handelt, zu überprüfen, um z.B. auch notwendige Änderungen / Anpassungen und Klärung von Kontrollterminen zu veranlassen, was durch alleinige Ausstellung und sofortigen Ausdruck durch eine Mitarbeiterin während der Sprechstunde unmöglich ist.

Warum werde ich bei einem Rezeptwunsch danach befragt, wie ich das Medikament einnehme? Aufgrund verschiedenster Umstände kann sich die Einnahme / Dosierung Ihrer Medikation geändert haben: So waren Sie evtl. zwischenzeitlich bei einem Facharzt, der die Dosierung verändert hat oder Sie haben evtl. die ursprünglich besprochene Dosierungsempfehlung aufgrund Befindlichkeitsänderungen verändert. Nur durch diese Nachfrage ist es möglich zu gewährleisten, dass der Arzt über Ihre tatsächliche Einnahmedosis informiert ist, um z.B. Einnahmefehler zu vermeiden oder mit sich daraus ergebenen Änderungen der Kontrollintervalle zu reagieren.

Warum werde ich nach Vorbefunden und Untersuchungsergebnissen gefragt z.B. vor Magen- und Darmspiegelungen gefragt? Leider ist der Platz auf den Überweisungen zur Schilderung der wichtigen Vorbefunde für den Überweisenden Kollegen häufig zu klein. Eine Überweisung mit der Formulierung "zur Koloskopie" ist für den durchführenden Arzt unbrauchbar, da für jede durchzuführende Untersuchung ein Grund, eine Indikation, gegeben sein muss, um unnötige Untersuchungen und auch eine Gefährdung des Patienten zu vermeiden und dies deshalb auch zurecht klar von den Krankenkassen verlangt wird. Wenn Voruntersuchungen erfolgt sind, können die Befunde wichtige Einschätzungen z.B. Über mögliche Risiken der bevorstehenden neuen Untersuchungen liefern. Nur mit Vorbefunden lassen sich die Ergebnisse miteinander vergleichen und dem Überweisenden Kollegen eine konkrete Empfehlung über das weitere Vorgehen geben.

Zuzahlungen: Fast alle müssen zahlen. Nur Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sind von Zuzahlungen befreit. Alle anderen sind zuzahlungspflichtig.

Belastungsgrenze Niemand muss mehr als 2% seines Einkommens für Zuzahlungen aufwenden (schwerwiegend chronisch Kranke: 1%).

Alle Zuzahlungen zählen Neu ist, dass alle Zuzahlungen für die Berechnung der Belastungsgrenze zusammen gezählt werden. Sammeln Sie die Belege, damit Sie dann eine Befreiungsbescheinigung erhalten.

Neue Befreiungsbescheinigungen Alle Befreiungsbescheinigungen gelten nur für das laufende Jahr. Ab 1.1. müssen neue Bescheinigungen ausgestellt werden.

Arzt und Zahnarzt Ein Arzt kann nicht an einen Zahnarzt überweisen (und umgekehrt ebenfalls nicht).